HTC Wildfire

Seit kurzem steht mir das HTC Wildfire als täglicher Helfer zur Seite. Bis auf die kleine Bildschirmauflösung habe ich bisher keine Beanstandungen, auch der Akku hält über zwei Tage durch – bei moderater Benutzung.

Das Wildfire hat recht moderate Abmessungen, auch das Gewicht geht in Ordnung. Die Verarbeitung ist gelungen, einzig die vorstehende und scharfkantige Kamera stört etwas. Die Rückseite ist teilweise gummiert, dadurch liegt das Gerät gut in der Hand. Beigelegt sind ein vergleichsweise guter Kopfhörer (3,5 mm-Anschluss) sowie ein USB-Kabel, dem ein Adapter für die Steckdose beiliegt. Eine microSD-Karte mit 2 GByte rundet die Ausstattung ab.

Toll ist die Verknüpfung von Kontakten im Telefon mit denen in Facebook. Angaben wie Geburtstag und Mailadressen werden übernommen, auch das aktuellste Profilbild.

Die optionale Verknüpfung mit den Googlediensten (Kontakte, Mail, Kalender, Maps) ist wie bei den meisten Androidphones ausgereift.

Einen (leicht zu umgehenden) Bug hat die Kontaktverwaltung. Gibt man in der Weboberfläche von GoogleMail bei den Geburtsdaten von Kontakten nur Tag und Monat, jedoch nicht die Jahreszahl, an, so stürzt die Kontaktverwaltung reproduzierbar ab. Zur Umgehung sollte man daher entweder keinen Geburtstag angeben oder nur vollständige Daten. Mittels der Weboberfläche von GoogleMail lässt sich so etwas auch nachholen.

Die angesprochene kleine Bildschirmauflösung fällt eigentlich nur beim Surfen auf, hier ist man mit einem HTC Desire oder vergleichbaren Smartphones besser dran. Kleinere Recherchen sind aber ohne Weiteres machbar.

Alles in allem ein mehr als brauchbarer Ersatz für mein G1.

Ausführlichere Testberichte findet ihr z.B. bei Tech-Review.de und derStandard.at.